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BUND-Ortsgruppe Offenburg

> Renaturierung am Sahlesbach

Nach dem Erwerb von zwei Grundstücken am Sahlesbach unterhalb unserer Pachtfläche in der Moosmatt (Albersbach) wurde von uns seit Frühjahr 2017 mit Unterstützung des Abwasserzweckverbands dort ein natürlicher Bachlauf gestaltet und ein Feuchtbiotop angelegt. So können wir dazu beitragen, dass die Fläche im Sinne des Naturschutzes ökologisch aufgewertet wird als Lebensraum verschiedener auch bedrohter Insektenarten wie z. B. für den Großen Ameisenbläuling, eine mittlerweile selten gewordene Schmetterlingsart. Und im Oktober 2017 konnte das Biotop offiziell eingeweiht und der Einsatz beim anschließenden Grillfest gefeiert werden.

Ein ausführlicher Bericht dazu findet sich in der BADISCHEN ZEITUNG vom 5.10.2017  -> hier

weitere Bilder dazu

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Eine Trockenmauer am Sahlesbach

Mit Material aus einer Baugrube im Talweg in Zell-Weierbach wurde von uns im Frühjahr 2019 eine Mauer mit Bruchsteinen aus Granit und Buntsandstein unterhalb der Böschung aufgeschichtet. Nun können in den Nischen der Trockenmauer nützliche Insekten wie Wildbienen und Hummeln Unterschlupf finden. Aber auch für Eidechsen sind die von der Sonne erwärmten Steine ein beliebter Ruheplatz.
 

> BUND betreut Moosmatt

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Die Moosmatt liegt am Talende des Sahlesbachs oberhalb von Albersbach. Die BUND-Ortsgruppe Offenburg hat das Gelände (6.000 qm) gepachtet und pflegt es im Sinne des Naturschutzes: Erhaltung der Streuobstwiese mit einmaliger Mahd im Herbst, des Erlenbruchwaldes und eines Feuchtgebietes.

Im Jahre 2010 wurde ein Laichgewässer für Amphibien aller Art neben dem bereits renaturierten Entwässerungskanal zum Sahlesbach angelegt. Es gibt zahlreiche Nisthilfen für heimische Vögel und Lebensraum für Kleinlebewesen in aufgehäuftem Schnittgut.

Die BUND-Ortsgruppe wird dabei immer wieder von Mitarbeitern der Volksbank ("Gemeinsam Zukunft gestalten") z. B. bei der Mahd im Herbst tatkräftig unterstützt.

Bekämpfung von Neophyten
Das indische Springkraut war ursprünglich auf dem indischen Subkontinent beheimatet und wurde im 19. Jh. in Europa als Zierpflanze eingeführt. Auch auf der Moosmatt stellt es als sog. Neophyt eine Bedrohung dar, weil die einjährige schnellwachsende Pflanze andere Pflanzengesellschaften überwuchert und durch flächendeckende Bestände die heimischen Arten am Wachstum hindert und damit verdrängt. Hier konnten wir durch mehrere jährliche Aktionen die Ausbreitung des Springkrauts erfolgreich verhindern.

> BUND mäht Blumenwiese in der Badstraße

Im Juni wird die Wiese in der Badstraße mit unserem Balkenmäher gemäht, dann kann das bereits angedörrte Gras zusammengerecht und abgefahren werden. Dies dient dem Ausmagern der Wiese, damit die Artenvielfalt darauf wieder ansteigt und entspricht der ursprünglichen bäuerlichen ein-  bis  zweischürigen Nutzung (Heu und Öhmd). Im August steht die Wiese dann in voller Blüte! Das ist ein relativ geringer Arbeitsaufwand und schafft öffentliches Grün und dient der Erhaltung der Artenvielfalt in unserer zunehmend versiegelten Landschaft.

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