Willkommen auf unserer Internet-Seite!

BUND-Ortsgruppe Offenburg

Willkommen auf unserer Internet-Seite!

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt sich für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein, damit die Erde für alle, die auf ihr leben, bewohnbar bleibt. Die Ortsgruppe Offenburg trägt mit ihren Aktivitäten, Projekten und Stellungnahmen zum aktiven Umweltschutz bei. Interessierte Bürger, passive Mitglieder und aktive Umweltschützer sind gleichermaßen bei uns willkommen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf - oder stöbern Sie vorerst mal auf unserer Seite!

Was die Ortsgruppe derzeit macht ...

> 1990 - 2020: 30 Jahre BUND-Ortsgruppe Offenburg

Die BUND-Ortsgruppe Offenburg feiert in diesem Jahr 2020 ihr 30-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde am Ortenauer Weinwanderweg oberhalb von Fessenbach-Albersbach eine Informationstafel aufgestellt, die über Naturschutzmaßnahmen der BUND-Ortsgruppe der letzten drei Jahrzehnte in den Gewannen Moosmatt und Albersbacher Matt informiert. (Standort nach GPS-Koordinaten: N 48º 27.683’ / E 007º 59.615’)

Nun wurde am 19. September 2020 die Tafel mit einer kleinen Feier eingeweiht. Mit dabei waren der Fessenbacher Ortsvorsteher Paul Litterst (li), der BUND-Regionalgeschäftsführer Südlicher Oberrhein Stefan Auchter (re) und die Geschäftsführerin des BUND-Umweltzentrums Ortenau, Petra Rumpel (2. von li), die der Ortsgruppe als Geschenk zum Jubiläum eine eigene Bowflag überreichte, die nun bei zukünftigen öffentlichen Auftritten verwendet werden kann.

Ein Zeitungsberichte dazu (—> Link hier) findet sich auch im Offenburger Tageblatt am 25.9.

> Wildbienenstand ausgebessert

Unser Wildbienenstand in der Moosmatt wurde ausgebessert. Dabei wurden auch die beiden Informationstafeln erneuert: Ein Poster mit Text und Bildern verscheidener Wildbienenarten gibt anschaulich Auskunft. Eine Texttafel informiert darüber hinaus über das Leben der Wildbienen und dass ihr Vorkommen sogar helfen kann, ein Gebiet unter Naturschutz zu stellen. 

Wildbienen legen in freier Natur Bruthöhlen in Lehm- oder Lösswänden an. Brutröhren sind auch hohle Pflanzenstängel und Hohlräume in Hölzern. Unser Wildbienenstand dient Wildbienen als Nisthilfe. Hier kann man sie beobachten, wie sie in den Brutröhren aus Nektar und Pollen zuerst einen Nahrungsvorrat anlegen. Dann wird ein Ei abgelegt und die Brutkammer mit Lehm verschlossen. So kann der Nachwuchs sich ungestört entwickeln. Ein kleiner Beitrag gegen den bedrohlichen Insektenschwund in unserer Landschaft!

> AKTUELL: Tagfalter bald ausgestorben

Das Insektensterben hat wohl vielfältige Ursachen. Auffällig ist, dass in unserer Gegend unsere schönsten Tagfalter, Tagpfauenauge und Admiral (s. Foto), zumindest in den Weinbaugebieten nahezu ausgerottet wurden.

Schuld daran trägt das Insektizid „Spinosad“, das von Winzern auf die fast reifen Trauben gegen die Kitschessigfliege gespritzt wird, die reife Früchte, auch im Obstbau, angreift. Diese Fliege wurde als Folge der Globalisierung erst 2008 von Asien nach Europa eingeschleppt.

Tagpfauenauge und Admiral sind im Spätjahr auf Fallobst angewiesen, saugen auch gerne Saft von Trauben. Damit reichern sie ihr Gewebe mit Zucker an. Dieser dient als Frostschutz, weil diese Schmetterlinge als Falter überwintern. Im Frühjahr legen sie dann ihre Eier an Brenneseln ab, sofern diese nicht bereits abgemäht wurden!

Werden Trauben und Obst nun mit „Spinosad“ bespritzt, sterben nicht nur (ein Teil) der Kirschessigfliegen, sondern auch alle anderen Insekten, die damit in Kontakt kommen. Für den Menschen sei das natürlich völlig ungefährlich (Stand heute)!

Die überfällige Initiative zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“ in Baden-Württemberg (u. a. mit der Forderung nach weniger Pestiziden) wurde auch von Winzern massiv bekämpft, denn man habe ja andere Möglichkeiten und sei ja Landschafts- und Naturschützer per se.

Den vor der Kirschessigfliege geretteten Wein können die Winzer - trotz Corona-Einbußen in der Gastronomie - vielleicht verkaufen, aber dem Insektensterben ist damit nicht Einhalt geboten! Immerhin: Bis 2030 sollen (allerding nur!) 40 bis 50 Prozent weniger Pestizide ausgebracht werden. Aber vielleicht haben die Falter damit nochmals eine kleine Chance.

> Moosmatt im Sommer

Im Sommer wurde bei gutem Wetter die Steuobstwiese der Moosmatt das erste Mal in diesem Jahr abgemäht. Die Aktiven der Ortsgruppe sieht man hier beim Abräumen der Mahd im Juli. Natürlich gab es danach ein verdientes Vesper (ohne Bild!) ...

> Artenreichtum auf der Moosmatt

Die laufende Bestandsaufnahme ergibt einen erstaunlichen Artenreichtum auf dem Pachtgelände im Gewann Moosmatt.
(Stand 8.2020)

<-- Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Die nächsten Termine:

Terminänderung!
Do. 29. Oktober - 20 Uhr Waldbachcafé  aktuelle Themen, Planungen

AKTUELL auf der Homepage:

BUND fordert von der Stadt Maßnahmen zum Klimaschutz
und eine autofreie Innenstadt

Das sagt der BUND zum Autobahnzubringer OG-Süd ...

--> s. oben unter "Stellungnahmen / Presse"

Weitere Informationen

darüber, was die Ortsgruppe macht, kann unter Unsere Aktivitäten bzw. in den Tätigkeitsberichten nachgelesen werden. Siehe auch nach unter: Stellungnahmen/Presse.
 

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