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BUND-Ortsgruppe Offenburg

Autobahnzubringer OG-Süd

BUND lehnt AB-Zubringer nach wie vor ab!

Aktuelle Stellungnahme Autobahn-Zubringer OG-Süd
veröffentlicht in der Badischen Zeitung am Dienstag, 20.08.2019

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Das war unsere Stellungnahme dazu im Oktober 2015:

Stellungnahme zum Straßenbau und zum Autobahn-Zubringer OG-Süd
veröffentlicht in der Badischen Zeitung am Freitag, 16.10.2015

 

Die Ortsgruppe Offenburg des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist erstaunt über die Forderungen des Landrates, der Oberbürgermeisterin der Stadt Offenburg und dem Bürgermeister aus Gengenbach einschl. des IHK-Präsidenten zum Straßenausbau in der Ortenau.

Die Forderung nach sechsstreifigen Ausbau der Autobahn A5 zwischen Offenburg und Freiburg, dem vierstreifigen Ausbau der B33 zwischen Offenburg und Triberg, sowie ein neuer Autobahnzubringer Süd bei Offenburg ist völlig überzogen.

Nicht nur dass diese Ausbaumaßnahmen viel Steuergeld verschlingen wird, sondern es wird auch viel Landschaft verbraucht.

Ein vollständig neuer Autobahnzubringer Süd ist nicht erforderlich, da bestehende Straßenverbindungen hierzu genutzt werden können und zwar B3-Umgehung Hofweier und die Landstraße zwischen Niederschopfheim und Ichenheim. Diese Landstraße müsste lediglich einen Autobahnanschluss erhalten, der dann als neuer Autobahnzubringer für Offenburg, Hohberg und Neuried dienen könnte.

Grundsätzlich muss bedacht werden, dass mehr Straßen- und Straßenausbau auch mehr Verkehr erbringt, da Distanzen schneller überwunden werden können und daher auch die Straßen öfters befahren werden. Es gilt der Grundsatz „Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten“.

Dies dient nicht dem Umweltschutz, stattdessen sollte der schienengebundene ÖPNV ausgebaut und der Güterverkehr auf die Schiene verlagert werden.

Besonders verwundert sind wir über die erpresserische Strategie die Unternehmen anwenden, indem sie mit Abwanderung drohen. Es ist doch kaum glaubhaft, dass eine weitere Spur auf der B33 bzw. A5 über den Auf- und Niedergang eines Unternehmens entscheidet.

Politiker sind dem ökonomischen Prinzip nicht verpflichtet. Sie sind verpflichtet für die Bürger den Nutzen zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden.

Auch abnehmende Bevölkerungszahlen in hinteren  Tälern wird man nicht mit breiteren Straßen aufhalten.
Eine Landschaft wird bei Straßenbau weiter versiegelt, guter Ackerboden verschlossen, eine Natur weniger wertvoll und zwar für Alle.


Norbert Litterst
(Vorsitzender BUND Offenburg)
 

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