BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

Ortsgruppe Offenburg


Jahresbericht 2013 für die Mitgliederversammlung der BUND-Ortsgruppe Offenburg

Am Dienstag,15.01.2013, hielten wir die Mitgliederversammlung der BUND-Ortsgruppe Offenburg im Gasthaus Sonne in Zell-Weierbach ab.

Im Januar 2013 nahm der Vorsitzende der BUND-Ortsgruppe bei der ersten Bürgerinformation zum Entwicklungskonzept Innenstadt teil.

Im Januar 2013 ging eine Stellungnahme an die Stadt Offenburg zur Aufstellung des Bebauungsplanes „Güterbahnhof Nord I auf Gemarkung Offenburg“. Hierbei begrüßten wir grundsätzlich die Neugestaltung von Brachflächen mit dem Ziel attraktive innerstädtische Standorte zu reakivieren und damit auch den Landschaftsverbrauch an anderer Stelle zu verringern. Die vorgesehenen ökologischen Ausgleichsmaßnahmen wurden von uns begrüßt.

Ebenfalls im Januar 2013 erfolgte eine Stellungnahme zur Aufstellung des Bebauungsplanes „Feuerwehrgerätehaus Nord“ auf Gemarkung Offenburg-Bühl. Wir bedauerten die geplante Versiegelung eines Wiesengrundstückes, sowie die Nähe des Baugeländes zu einem § 32 Biotop bzw. zum FFH-Gebiet Kammbachsenke. Da keine Alternativstandorte vorhanden waren, forderten wir umfangreiche ökologische Ausgleichsmaßnahmen u.a. Umwandlung einer städtischen Ackerfläche in der Kammbachsenke zu einem Wiesengelände.

Im Januar 2013 erhielten wir von der Stadt Offenburg ein Antwortschreiben auf unsere Stellungnahme zum Bebauungsplan „Alte Justizvollzugsanstalt“. Hierbei wurden unsere Anregungen zu den zu pflanzenden Gehölzarten aufgenommen, u.a. wird statt Kirschlorbeer eine einheimische Hainbuchenhecke gepflanzt. Auch unsere Anregung das Baumpflanzgebot auf Laubbäume einzugrenzen wurde entsprochen.

Im Februar 2013 pflegten wir eine über 100 Meter lange Feldhecke in der Kammbachsenke. Das Schnittgut wurde zum Aufbau einer Benjes-Hecke am Rande der Kammbachsenke verwendet.

Im März 2013 tagte der Klimaschutzbeirat der Stadt Offenburg an dem unser 2. Vorsitzender Herr Hubert Gütle teilnahm.

Im April 2013 ging ein Schreiben an die Stadt Offenburg, Bürgermeister Martini, zum geplanten Funkmast im Abtsberg in Offenburg-Zell-Weierbach. Hierbei setzten wir uns für einen Alternativstandort aus Gründen des Landschaftsschutzes ein.

Anfang Mai 2013 nahmen Hubert Gütle und Norbert Litterst als Delegierte an der Landesdelegiertenversammlung des BUND-Landesverbandes Baden-Württemberg in Bad Boll teil.

Mit Schreiben im Mai 2013 forderten die Offenburger Umweltverbände den Erhalt der alten Blutbuche beim Neubau des Kombibades.

Im Mai 2013 ging ein Schreiben an die Stadt Offenburg, Bürgermeister Martini, in dem wir das Urteil des Verwaltungsgerichtshofes Mannheim begrüßten den Bauschuttplatz der Firma Burgert im Breitfeld nicht zu genehmigen. Wir forderten die Stadt auf gemeinsam mit der Firma Burgert einen Alternativstandort zu suchen, der möglichst auf einer bereits versiegelten bzw. vorbelasteten Fläche liegt.

Im Juni 2013 wurde unsere Blumenwiese in der Badstraße gemäht. Das Schnittgut wurde abgefahren.

Im Juli 2013 erfolgte eine Stellungnahme zur Änderung des Flächennutzungsplanes der Verwaltungsgemeinschaft Offenburg. Hierbei mahnten wir nochmals eine Verringerung des Flächenverbrauchs an. Auch die Erweiterung des Gewerbegebietes Elgersweier wurde von uns abgelehnt, da eine bereits bestehende ökologische Ausgleichsfläche wieder beseitigt wird. Der geplante Solarpark auf Flächen der Gemeinde Hohberg entlang der Rheintalschiene wurde von uns als zustimmungsfähig eingestuft.

Im Juli und August wurden am Sahlesbach bei Offenburg-Fessenbach (Albersbach) das Indische Springkraut von uns in zwei Arbeitseinsätzen bekämpft. Als Belohnung für die Aktiven gab es ein Abschlussvesper.

Im August 2013 erstellten wir einen Pressebericht zum Beschluss des Gemeinderates der Stadt Offenburg bzgl. der Verkehrsplanung im Bereich der Gustav-Ree-Anlage vor dem künftigen Einkaufszentrum nördliche Innenstadt. Wir wünschten uns künftig Entscheidungen für eine autofreie Innenstadt und damit verbunden mehr Freiräume für Fußgänger und Radfahrer, sowie mehr Flächen für öffentliches Grün und damit mehr Lebensqualität und besseres Kleinklima in der Innenstadt.

Im August 2013 hatten wir unseren Vereinsausflug für alle Aktiven der BUND-Ortsgruppe. Wir unternahmen eine Wanderung von Durbach (Schloss Staufenberg) nach Bottenau (Aussichtsturm Geigerskopf) und kehrten im Hummelswälder Hof ein.

Im September 2013 mähten wir die Wiese auf unserem Pachtgelände in der Moosmatt auf Gemarkung Offenburg-Fessenbach (Albersbach) und trugen das Mähgut zu Heuhaufen zusammen als Winterquartier für Kleinsäuger.

Auch im September 2013 wurde nochmals unsere Blumenwiese in der Badstraße gemäht und das Schnittgut abgefahren.

Im Oktober 2013 erfolge eine Stellungnahme zum Planfeststellungsverfahren für den Hochwasserschutz für das Neubaugebiet „Seitenpfaden“. Hierbei befürworteten wir die naturnahe Gestaltung des geplanten Hochwasserrückhaltebeckens und die Freilegung des verdolten Riesbächles im Rückhaltebecken. Auch die Anpflanzung heimischer Bäume und Sträucher wurde angemahnt.

Ende Oktober 2013 konnten wir unsere Äpfel von unseren Hochstamm-Obstbäumen auf unserem Pachtgelände in der Moosmatt ernten und an FOSA abliefern.

Ende Oktober 2013 hatten wir auch eine Besprechung auf dem Marienhof, der vom CVJM angepachtet ist. Hierbei ging es um die bauliche Weiterentwicklung des Areals und um eine möglichst ökologisch verträgliche Nutzung. Auch wurde die Zusammenarbeit zwischen CVJM und dem BUND-Umweltzentrum Ortenau bezüglich Umweltpädagogik von uns empfohlen.

Im November 2013 wurde eine Stellungnahme zum Bebauungsplan „Seitenpfaden“ abgegeben. Hierbei baten wir um Zurückstellung des Bebauungsplanes und forderten zunächst das Mühlbachareal zu entwickeln. Auch hierbei wurden von uns die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen angemahnt.

Ebenfalls im November 2013 erfolgte eine Stellungnahme zur Aufstellung des Bebauungsplanes „Im Boschmannsacker-Hinter dem Dorf auf Gemarkung Offenburg-Griesheim. Wiederum wurden von uns ökologische Ausgleichsmaßnahmen angeregt.

Im November 2013 gaben der Landesnaturschutzverband und die BUND-Ortsgruppe eine gemeinsame Stellungnahme ab zur Aufstellung des Bebauungsplanes „Feuerwehrgerätehaus-Nord“ auf Gemarkung Offenburg-Bühl. Hierbei wurde nochmals unsere Forderung erhoben als ökologische Ausgleichsmaßnahme eine Ackerfläche in der Kammbachsenke in eine Wiese umzuwandeln.

Im November 2013 erfolge ein Pflegeinsatz auf unserem Pachtgelände in der Moosmatt in Offenburg-Fessenbach (Albersbach). Wir mussten einige Bäume fällen damit das Gelände nicht weite zuwächst und somit unsere Feuchtwiese auf Dauer erhalten bleibt.

Ende November 2013 hatten wir eine Weihnachtsfeier für alle aktiven Mitglieder im Gasthaus Borofskys in Offenburg.

Im Dezember 2013 hatten wir das Umweltgespräch mit der Stadt Offenburg an dem alle Offenburger Naturschutzverbände teilnehmen. Hierbei wurde von uns die Umsetzung der ökologischen Ausgleichsmaßnahmen für Baugebiete in den Stadtteilen angemahnt.


Norbert Litterst

(Vorsitzender BUND Offenburg)








Quelle: http://www.bund-offenburg.de/themen_und_projekte/taetigkeitsbericht_2013/