BUND-Ortsgruppe Offenburg                            Offenburg, 12.05.2009

Forderungen des BUND zur Offenburger Kommunalwahl 2009
für eine ökologische und nachhaltige Stadtentwicklung


Forderungen zur Verkehrsentwicklung:

  • Halbstundenvertaktung des ÖPNV möglichst flächendeckend
  • Förderung des ÖPNV auf 2,0 Mio EUR pro Jahr erhöhen
  • Zusätzliche Schienenhaltepunkte fr die Ortenau-S-Bahn schaffen, z.B. am Lindenplatz und Landratsamt
  • Sanierung des Bahnhofsgebäudes und Schaffung einer Mobilitätszentrale (siehe Stadt Freiburg)
  • Verkehrsberuhigte Innenstadt  durch Aufhebung aller öffentlichen Stellplätzen außerhalb von Parkhäusern und Einfhrung einer flächendeckenden verkehrsberuhigten Zone
  • Verkehrsberuhigte Zonen in der Oststadt erweitern
  • Geschwindigkeitsreduzierung aus Lärmschutzgrnden auf städtischen Durchgangsstraßen einführen
  • Park und Ride-Parkplätze an der Autobahn mit Pendelbusverkehr in die Innenstadt im Halbstundentakt
  • 1,- €-Busverbindung in die Innenstadt an Samstagen für das Umland (z.B. Riedgemeinden, Vorderes Kinzigtal)
  • Schaffung weiterer berdachte Fahrradabstellplätze in der Innenstadt
  • Fuhrpark der Stadt Offenburg im Sinne des Klimaschutzes erneuern


Forderungen zur Reduzierung des Flächenverbrauchs:

- Keine Neubauflächen in der Vorbergzone, stattdessen Schließen von Baulücken und Nutzung leerstehender Häuser
- Sanierungsgebiete in Offenburg vorantreiben z.B. Bereich westlich des Zwingerparks, dadurch kann neuer Wohnraum geschaffen werden
- Verstärkte Ausweisung von Landschaftsschutzgebieten
- Folgekosten von Bebauungsplänen sollten öffentlich diskutiert werden


Forderungen zum Ausbau Regenerativer Energien:

- Kommunales Energiekonzept  erstellen mit Langfristzielen z.B. 50 % regenerativer Energieversorgung bis 2050 (Erklärtes Ziel der Bundesregierung)
- Potenzial-Analyse zur Erzeugung regenerativer Energien vor Ort erstellen
- Bäderkonzept ergänzen mit regenerativen Energiekonzepten, z.B. Hackschnitzelanlage zur Wärmeversorgung, möglichst mit Nahwärmeversorgung fr das Landratsamt
- Fotovoltaikanlagen auf städtischen Dachflächen installieren, die über Bürgerbeteiligungen finanziert werden
- Planungrechtliche Grundlagen schaffen für Kraft-Wärme-Konzepte in Wohn- und Gewerbegebieten


Forderungen zum Naturschutz in der Gemeinde

- Vorbildfunktion im Naturschutz - Kommune sollte Vorreiter sein
- Kommunale Agrarflächen an Bio-Landwirte verpachten / MEKA-Ackerrandstreifenprogramm inäOffenburg umsetzen
- Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen auf städtischen Flächen erlassen
- Artenschutz / Biotopschutz auch auf inner”rtlichen Fl„chen, wie beispielsweise die vom BUND in der
Badstraße angelegte Blumenwiese als Straßenbegleitgrün
- Bestehende Biotopverbundplanung zügig und konsequent umsetzen
- Ausgleichsflächen auf ökologische Wertigkeit überprüfen und nötige Pflegemaßnahmen durchführen
- Beschaffungsmanagement für städtische Einrichtungen ökologisch ausrichten z.B. Lebensmittel aus Ökoanbau   
- Stadtbäume verstärkt nachpflanzen und Baumschutzverordnung auf die Stadtteile ausdehnen



Suche