Herzlich willkommen auf der Website der BUND-Ortsgruppe Offenburg

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Heckenpflege in der Kammbachsenke

Datum: 6.2.2014

Hinweis für alle Aktiven! Neue Mithelfer sind auch herzlich willkommen.

Alljährlicher Pflegeeinsatz in der Kammbachsenke

Terminverschiebung! neuer Termin:

Samstag, 22.02.2014 um 14 h - ca. 17 h

Treffpunkt: An der Feldhecke

Empfohlene Ausrüstung: Passende Kleidung, Arbeits-Handschuhe sowie Werkzeug wie Säge, Astschere. Motorsäge wird von unserem Mitglied M. Biundo mitgebracht.

Nach getaner Arbeit zur Belohnung gibt es einen Umtrunk mit Brezeln.

Wegbeschreibung kann bei Norbert Litterst, Tel. 0781/440177 oder Hubert Gütle, Tel. 0179/52 42 75 3 erfragt werden.

1. August 2013

BUND-Mähwiese in der Badstraße gemäht

Autor: Hubert Gütle

Nachdem Hubert Ende Mai die Wiese in der Badstraße mit dem neuen Balkenmäher gemäht hatte, rechten Norbert und Michael das bereits angedörrte Gras zusammen und fuhren es ab. Dies dient dem Ausmagern der Wiese, damit die Artenvielfalt darauf wieder ansteigt. Und entspricht der ursprünglichen bäuerlichen ein- bis zwei-schürigen Nutzung (Heu und Öhmd).

Heute (im August) steht die Wiese in voller Blüte. Vorherrschende Art ist die ....

 

 

28. Mai 2013

BUND BaWü entdeckt Lebensstil-Debatte als Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Autor: Hubert Gütle

Die Umweltschutzbewegung hat viel erreicht in den letzten 40 Jahren: Saubere Luft, saubere Flüsse und ein weit verbreitetes vermeintlich grünes Bewusstsein.

Was nicht erreicht wurde ist eine Abkehr von einem weithin unkritisch praktizierten, ja sogar gewünschten Wirtschaftswachstums- und Konsum-Paradigma. Fast ausnahmslos proklamierren die Politiker aller Parteien das Wirtschaftswachstum als Lösungsweg für die Probleme dieser Gesellschaft: Arbeitslosigkeit, Eurokrise etc.

Im Zuge der ungebändigten Ausbeutung der Ressourcen dieser endlichen Erde bleiben folgende drängenden Probleme ungelöst:

  • der Klimawandel als Folge der Verbrennung der fossilen Brennstoffe. International wurde ein 2-Grad-Ziel vereinbart. Ob dieses Ziel erreicht werden kann ist höchst zweifelhaft, da der Ausstoß von CO2 weltweit sogar noch steigt.
  • ein dramatisches weltweites Artensterben als Folge der In-Nutzung-Nehmung von Urwäldern, einer Intensivierung der industriellen Agrarwirtschaft, einer generell intensiveren Landnutzung durch Verkehr und Befriedgiung menschlicher Ansprüche. (Schlagworte: Zersiedlung der Landschaft)
  • eine riesige ungleiche Verteilung der Güter dieser Erde zwischen arm und reich und der daraus resultierenden Folgen.

Als Antwort darauf hat Brigitte Dahlbender, die Vorsitzende des BUND Baden-Württemberg auf der Landes-Delegierten-Versammlung Anfang Mai in Bad Boll das Prinzip der Suffizienz , d. h. der Genügsamkeit, als Strategie des Verbandes ausgerufen.

Ein kleiner Exkurs zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit:

Zunächst gibt es da mal das Prinzip der Effizienz: Mit weniger Input, z.B. an fossilen Rohstoffen, mehr Output. Beispiel: Motorisierter Individual-Verkehr, vulgo Auto. Problem hierbei ist: Wir haben in den letzten Jahrzehnten Gewaltiges erreicht bei der Effizienz, aber durch den Rebound-Effekt wurde dies mehr als aufgezehrt. Wir fahren mehr Kilometer, unsere Wohnungen und Häuser sind größer geworden, essen mehr CO2-trächtiges Fleisch. Wir leben ein energie-intensiveres Leben.

Als zweites Prinzip gilt gemeinhin die Konsistenz: Mit Mitteln und Methoden wirtschaften, die verträglich / kompatibel sind mit dem Erhalt unserer Biosphäre. Beispiel: Erneuerbare Energien, z.B. Windkraft. Da sind wir ja mit unserer Energiewende mächtig am Arbeiten und auf dem richtigen Weg. Was hier kritisch zu hinterfragen ist jedoch, dass dies für den jetzt praktizierten Lebens- und Konsumstil nicht ausreichen wird. Wir können nicht alle Berge mit Windrädern vollstellen und sämtliche Freiflächen mit Photovoltaik bedecken! Hier setzt das dritte Prinzip an.

Die Suffizienz, also die Genügsamkeit. Wissenschaftler sind sich einig, dass dies sinnvoll nur auf der Ebene des individuellen Verbrauchs beurteilt werden kann. Also wieviel Liter Benzin verbrauche ich im Jahr, wieviel Tonnen CO2 verursache ich durch meinen Lebenstil, wieviel Flugkilometer mache ich pro Jahr zu meinen Urlaubszielen. Also, es gibt keine nachhaltigen Produkte sondern nur einen nachhaltigen Lebensstil.

Es reicht hier eben nicht sein Gewissen durch die Anschaffung und den Konsum von grünen Produkten zu beruhigen. Es kommt auf die Jahresbilanz an! Ein Harz IV-Empfänger lebt meist nachhaltiger als ein gut Verdienender, der mit seinem SUV zum Bio-Hofladen fährt und 2 mal im Jahr mit seiner Familie in den Urlaub fliegt!

Deshalb ist meiner Meinung nach, auch auf lokaler Ebene, eine Diskussion über die Strategien unserer Umweltschutz-Arbeit dringend erforderlich!

Hier folgt noch eine Literaturliste zum Thema:

 

 

 

BUND-Sitzung am Dienstag, 28.05.2013, 20.00 Uhr im Hülsenbaum

Themen unserer Sitzung sind:

-       Einkaufsgalerie (Inwieweit wurden unsere Forderung bisher bei den Entwürfen berücksichtigt?)

-       Entwicklungskonzept Innenstadt (Sachstand)

-       Info zur Landesdelegiertenversammlung LDV bzgl. Schwerpunktthema Suffizienz

-       Klimaschutztag Offenburg im Juni in Elgersweier (Info für Mitglieder)

 Alle aktiven Mitglieder und solche die es noch werden wollen sind herzlich eingeladen.

Hubert Gütle, 23. Mai. 2013

Geschönte Angaben? Deutsche Umwelthilfe zum Spritverbrauch von Autos

Di, 14. Mai 2013, Autor Hubert Gütle

Der Deutschlandfunk (dradio.de) berichtete gestern darüber, dass die Deutsche Umwelthilfe festgestellt hat, dass die Angaben über den Spritverbrauch von Autos systematisch nach unten geschönt werden. Hintergrund ist das Bemühen um niedrigere CO2-Ausstöße und die Vorgaben dazu von der EU.

Auch die Badische Zeitung berichtet heute (Di, 14. Mai 2013) in einem Beitrag mit der Überschrift:

"Umwelthilfe: Die Autobauer tricksen"

über dieses skandalöse Verhalten der Automobilindustrie.

Ein drastisches Beispiel wie Politik, Verbraucher und Öffentlichkeit von einer Interessensgruppe getäuscht werden.

 

Bio-Landwirtschaft - Jeder zweite Bioapfel kommt aus dem Ausland

Mi., 15. Mai 2013, Autor: Hubert Gütle

Die enorm gestiegene Nachfrage nach Ökolebensmitteln schafft neue Probleme. In Deutschland verkaufte Biolebensmittel müssen immer öfter auf langen Lieferwegen aus dem Ausland hergebracht werden.

So ist es nachzulesen z.B. in der Badischen Zeitung vom 8. Mai. 2013 (www.badische-zeitung.de).

Dem Artikel liegt eine Studie mit dem Titel "Marktanteile im Segment Bio-Lebensmittel

Folgen und Folgerungen" zugrunde.

Nachzulesen z.B. unter www.boelw.de.

Was meinen die BUND-Aktiven und Mitglieder in der Ortenau dazu? Schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ihrer Meinung dazu. Bio-Landwirtschaft ist ja eine bedeutende Säule der BUND-Natur- und Umweltschutz-Strategie!

 

Jahresausflug 2013 der Ortsgruppe Offenburg

Termin steht noch nicht fest!

BUND spricht sich gegen das geplante Mountainbike-Zentrum in Offenburg-Rammersweier aus!

Datum: Freitag, 14. Mai 2013

Author: Hubert Gütle

Lesen Sie hier mehr über das gepante Projekt und unsere Argumente dagegen.

 

 



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